AKTUELLE PRODUKTION:

Aktuelle Notiz zur Weltlage:

Da wir im Moment durch die Corona-Krise nicht proben können und auch noch keinen Aufführungs-Termin wissen, nehmen wir im Moment die Hörspiel-Version „Der Weltuntergang“ auf. Jede Woche dienstags gibt es eine neue Folge zu hören. Auf Facebook, YouTube und natürlich hier:

„Hörspiel – Der Weltuntergang“

„Der Weltuntergang“

nach Jura Soyfer

Theater Köln-Süd spielt „Der Weltuntergang“ nach Jura Soyfer. Der österreichische Autor schrieb sein Werk vor rund 100 Jahren, aber bis heute ist es bedrückend aktuell. Hans Peter Mörsch inszeniert das Stück als eine unterhaltsame temporeiche Revue mit zum Teil skurrilen, aber dennoch wirklichkeitsnahen Figuren. Livemusik, Choreografien und ein eindrucksvolles Bühnenbild sorgen für einen fulminanten Tanz auf dem Vulkan mit Witz und Tiefgang.

Zur Handlung:

Der Erde geht es nicht gut. Die Menschen und ihr zerstörerisches Verhalten setzen ihr immer mehr zu. Die Sonne als Herrin der Planeten mag dem Verfall nicht länger zusehen und schickt einen Kometen, der das Problem „Menschheit“ ein für alle Mal beseitigen soll.

Die Astrophysikerin Professorin Guck wird bei ihrer Arbeit zufällig auf den nahenden Kometen aufmerksam . Sie begreift schnell, dass dieser im Begriff ist die Erde zu zerstören und entwickelt das Konzept für eine Maschine, welche den Kometen in seiner Laufbahn abzulenken vermag. Doch für die Umsetzung ihrer Idee braucht sie Geld und muss sich aus ihrer wissenschaftlichen Enklave herauswagen, um in der knappen Zeit bis zum Weltuntergang Sponsoren zu finden.Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, den Egoismus und die Ignoranz der Menschheit.

Auf ihrer Reise um die Welt nehmen sie viele nicht ernst, andere sind von ihrem Engagement begeistert. Aber niemand glaubt ihr, dass die Erde wirklich bedroht ist. Trotzdem beschäftigt der drohende Weltuntergang die Menschen und jeder von ihnen geht individuell mit diesem um. Manche ergötzen sich an ihm als rein mediales Spektakel, andere bereichern sich an der allgemeinen Angst. Der Konsum steigt ins Unermessliche, das Leben wird gefeiert, dem Untergang getrotzt. Ums Überleben aber kämpft bis zum Schluss nur eine, Professorin Guck. Doch kann ein Mensch den Kosmos von dem Wert seiner Spezies überzeugen und den Weltuntergang verhindern?


Letzte Produktionen: „Der tollste Tag“ von Peter Turrini

Der spanische Graf Almaviva hat ein Auge auf Susanne, die Zofe seiner Frau, geworfen. Darum will er ihre Hochzeit mit dem Diener Figaro verhindern. Doch Figaro durchkreuzt die Pläne des lüsternen Grafen mit allerlei Witz und Frechheit. Auch die Gräfin und die Dienerschaft unterstützen das Paar gegen die Willkür des Herrschers. Widerstand keimt auf. Ab sofort jagt eine Intrige die andere und die Komödie entwickelt sich zum Drama.

Peter Turrini stattet seine Version der „Hochzeit des Figaro“ (Original „Der tolle Tag“ von Beaumarchais) mit schlagfertigen Wortspielen,  hohem Tempo und sprachlicher Musikalität aus. Unter dieser Oberfläche aber liegen die Nerven blank und die Ungerechtigkeit verlangt nach Revolte.

Franziska Winterberg hebt in ihrer Inszenierung den Widerspruch zwischen größtmöglicher Heiterkeit und tiefem Fall hervor. Hans Peter Katzenburg untermalt die bittere Komödie mit scheinbar unterhaltsamen BigBand-Sounds, aber nicht ohne ironische Konnotation.

Premiere: 28.10.2018 um 18 Uhr

Regie: Franziska Winterberg / Musik: HP Katzenburg

mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Theaterverlags


Kölnische Rundschau über „Der tollste Tag“ (01.11.2018)


Radio Köln über „Der tollste Tag“ (25.10.2018)

ausgestrahlt im Bürgerfunk bei Radio Köln

produziert von Anne Siebertz/Radiogruppe studioeck (www.studioeck.de)


Meine Südstadt über Theater Köln-Süd und „Der tollste Tag“ (26.10.2018)